Was bei Apple gerade passiert, kurz erklärt

Ein neuer CEO, ein Gemini-Deal, und eine kleine Parallele zu unserer eigenen KI.

Apple hat seit dieser Woche einen neuen Chef. John Ternus übernimmt einen Konzern, der bei KI nicht vorn mitspielt, trotz eines Marktwerts von über vier Billionen Dollar. Kein eigenes großes KI-Forschungsteam, ein Siri-Versprechen aus 2024, das nicht hielt, ein Vergleich über 250 Millionen Dollar deswegen.

Der Plan jetzt: nicht alles selbst bauen. Seit Januar arbeitet Apple mit Google zusammen. Googles Gemini treibt künftig die neue Siri an, die noch dieses Jahr kommen soll. Persönliche Daten sollen dabei auf dem Gerät oder in einer geschützten Cloud bleiben. Ob das reicht, zeigt sich erst im Alltag. Die Chip-Engpässe für die KI-Rechenzentren bleiben ohnehin bestehen.

Was mich daran interessiert: Apple ist riesig. Riesig sein heißt nicht automatisch, recht zu haben oder vorn zu sein. Bei uns ist das nicht anders. Die evangelische Kirche baut mit ELOKI seit über einem Jahr eine eigene KI-Plattform, komplett unter eigener Kontrolle. Nett gemeint. Und, Stand jetzt, alles andere als wettbewerbsfähig.

Der Unterschied zu Apple ist dabei kleiner, als er aussieht. Auch wir prüfen von Fall zu Fall, welches Modell zu welcher Aufgabe passt, statt selbst eines zu bauen. Genau das tut Apple gerade auch. Einen Vorsprung hat uns das bislang nicht gebracht, den gäbe es erst, wenn wir wirklich anfangen, selbst zu bauen.

Abwarten, was passiert.

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