Storytelling ist Macht – 14 Methoden

Kein Mensch steht morgens auf, um Dienst nach Vorschrift zu machen. Und doch tun es Tausende. Jeden Tag. Weil ihnen niemand eine bessere Geschichte erzählt hat.

Storytelling? Im Büro? In der Verwaltung? Ja. Insbesondere da. Es ist der Unterschied zwischen Routine und einer Bewegung, die sich nicht mehr aufhalten lässt.

Widerstände? Kennen wir. Zwänge, Vorgaben, Limitierungen – klar. Aber der eigentliche Kampf beginnt woanders: in uns.

Täglich entscheiden wir – oft leise, oft unbemerkt – ob wir innerlich aufgeben oder innerlich aufstehen.

Denn wer Lust auf Seefahrt machen will, muss nicht die Regeln der Schifffahrt erklären – sondern die Sehnsucht nach dem Meer wecken.

Das ist Storytelling. Kein Jargon. Kein Trend. Sondern das, was bleibt, wenn Prozesse scheitern und Menschen trotzdem weitermachen.

Der Unterschied zwischen einem #Pflichtphantom und der Hauptfigur in einer verdammt guten Geschichte.

Die Steine im Weg? Vielleicht sind sie gar nicht im Weg. Vielleicht sind sie der Anfang von etwas Bleibendem.

Ich leite Rollenspielgruppen, seit ich zwölf bin. Ich weiß, wie man Geschichten erzählt – und wie man sie sich selbst erzählt.

Ich kenne Systeme, die Menschen formen. Und ich weiß, wie sie uns verbiegen. Ich arbeite seit über 25 Jahren für die Kirche. Ich habe lange mitgemacht. Auch dann, wenn ich es besser wusste.

Heute weiß ich: Storytelling ist nicht nur ein Werkzeug. Es ist Macht. Und Macht verlangt Haltung.

Ich teile meine besten Methoden mit allen, die bereit sind, für das Richtige einzustehen – auch wenn es unbequem ist.

Von Aristoteles über Propp bis zu Pixar und Dan Harmon – 14 Methoden für Menschen, die etwas in Bewegung setzen wollen.

Ähnliche Beiträge

  • „Dein Gesicht entscheidet.“

    Dieser Satz hängt mir seit Wochen im Kopf. 96.000 Bewerbungsfotos.Durch eine KI gejagt.Ergebnis: Big Five. Karriereprognosen. Führungspotenziale.Sogar Gehaltserwartungen. Alles aus einem Gesicht. Das eigentliche Problem beginnt danach:Diese Systeme bewerten nicht, wer du bist, sondern wie du wirkst.Zuverlässig. Vertrauenswürdig. Kreditwürdig.Oder eben: aussortiert. Früher waren Ethnie, Geschlecht und Alter die Filter.Heute reichen Stirn, Augenwinkel, Knochenstruktur. Denk das…

  • Karma im Karton

    Neulich erzählte mir ein Freund, dass sein Bekannter beklaut wurde. Klingt übel – aber war’s nicht. Gestohlen wurde ein defekter Fernseher, den er – mit der ehrlichen Absicht, ihn leichter transportieren und sachgemäß entsorgen zu können – in den Karton seines neuen Fernsehers gepackt und neben sein Auto gestellt hatte. In dieser kriminellen Situation liegt…

  • Der Gegenüber-Generator

    „Wenn du den Feind und dich selbst kennst, brauchst du den Ausgang von hundert Schlachten nicht zu fürchten.“– Sun Tzu, Die Kunst des Krieges Sich selbst zu kennen, ist eine Kunst. Aber oft genügt sie nicht. Denn wer sitzt eigentlich gegenüber? Im Alltag, in Gesprächen, in Verhandlungen treffen Menschen aufeinander – meist ohne klare Vorwarnung….