Warum dürfen Sitzungen eigentlich keinen Spaß machen?

Schon mal in einem Gremium gesessen und gedacht:
„Ich dürfte gar nicht hier sein“ – wie in einem schlechten Gefängnisfilm?

Du liest *Strategieworkshop* – bekommst aber PowerPoint und Protokoll.
Du hoffst auf echten Austausch und landest bei Tagesordnungspunkt 7b.
Du willst was bewegen und sollst erst mal den Umlaufbeschluss abnicken.

Das Tragische: Alle wissen, dass es besser ginge.
Das Komische: Es ändert trotzdem niemand etwas.

Deshalb habe ich meine 20 Lieblingsmethoden für kirchliche Gremien aufgeschrieben.
Sie funktionieren übrigens auch in anderen Kontexten. Alle erprobt.

Wer wissen will, wie aus Sitzungen wieder echte Treffen werden – bei denen sogar Spaß möglich ist:
Link im ersten Kommentar.

Zu jeder Methode findest du auf meiner Seite eine vollständige Beschreibung – aber nicht im üblichen Beraterjargon, sondern so, dass du sie einfach lesen, direkt verstehen und sofort anwenden kannst. Egal ob du Haupt- oder Ehrenamtlicher bist, ob du schon moderierst oder gerade erst damit anfängst.

Für jede Methode findet ihr:
1) Worum es geht (also das Ziel): Was soll diese Methode bewirken? Wofür ist sie gedacht?
2) Wie sie funktioniert: in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, die du auch ohne Moderationstraining nutzen kannst.
3) Was du brauchst an Material, Platz, Vorbereitung (oft erstaunlich wenig).
4) Mit wie vielen Menschen es sinnvoll klappt (von der Kleingruppe bis zur Großrunde).
5) Wie lange es dauert (jede Methode bleibt unter 120 Minuten).
6) Was sie „bringt“. Also die Vorteile, die diese Methode in (kirchlichen) Gremien besonders wertvoll machen.
7) Was schiefgehen kann – inklusive typischer Stolperfallen, Missverständnisse und wie man sie elegant umgeht.
8) Woher die Methode stammt (manchmal bekannt, manchmal weitergedacht, manchmal einfach gut bewährt).
9) Und wie du sie für kirchliche Sitzungen anpassen kannst (kreativ, glaubwürdig und ohne pädagogisches Theater).

Das Ganze ist systematisch aufgebaut, thematisch sortiert und ehrlich geschrieben – damit du weißt, was geht, was wirkt und worauf du lieber verzichten solltest.

Achtung!
Die Methoden funktionieren auch mit Ehrenamtlichen.
Auch mit Menschen, die sich für nicht kreativ halten.
Manchmal sogar mit Presbyterien. Und Synoden.

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