Zwischen Ohrwurm und Augenrollen

In den letzten Tagen hatte ich richtig Spaß – unter anderem mit dieser KI. Während manche in meinem Umfeld schon süchtig sind und nach Nachfolgern zum „Wann-ist-eigentlich-wer-im-Homeoffice“-Song oder dem „So-lautet-das-Gäste-WiFi-Passwort“-Hit lechzen, verdrehen andere längst die Augen, sobald ich sage: „Ich hab da eine Idee!“

Ja, vielleicht hab ich’s ein bisschen übertrieben. Aber schau selbst, was möglich ist. Du bekommst 200 Zeichen für Stilbeschreibung, 3.000 Zeichen für den Songtext – und täglich 10 von 20 Songs (jeweils zwei pro Durchgang) gratis.

Hier ein Beispiel:

Suno-Song „Dicebreaker“

https://suno.com/song/4dbef752-1da7-4ba4-97f1-26255527581f?sh=fmynlRhW9GSOHLAP

Ähnliche Beiträge

  • Warum wir aufhören müssen, Protokolle zu schreiben

    Systemhygiene statt Verwaltungsarchäologie Die Sitzung ist vorbei, doch dann beginnt erst die eigentliche Strafe. Notizen entziffern, Aussagen rekonstruieren und Wichtiges vom Gerede trennen. Aus 90 Minuten Sitzung werden verlässlich zwei Stunden Bürokratie. Machen wir uns nichts vor: Das ist kein Beruf, das ist organisierte Zeitvernichtung. Wir fesseln hochbezahlte Menschen stundenlang an Mitschriften und Nacharbeit, als…

  • Rechtssammlung + AI online

    Die komplette Rechtssammlung der EKIR – jetzt im Chatbot. Rund um die Uhr. Es ist vollbracht.Nach endlosen Versuchen, promptverursachten Kopfschmerzen und ein paar leisen Flüchen, haben wir es endlich mit der Methode (der Klügere gibt nach) geschafft. Sie ist online:Die durchsuchbare, verlässliche KI-Version der vollständigen Rechtssammlung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Was sie kann: Wie…

  • Slash Commands

    Ich nutze ChatGPT täglich im Beruf – ein kaum bekanntes Detail macht einen beachtlichen Unterschied: Slash-Commands. ChatGPT ist letzte Woche drei Jahre alt geworden – und wir nutzen oft nur einen Bruchteil seines Potenzials. Eine Funktion, die im Alltag erstaunlich viel Wirkung hat, bleibt dabei fast unsichtbar: Slash-Commands. Mit diesen kleinen Befehlen lassen sich komplexe…

  • Karma im Karton

    Neulich erzählte mir ein Freund, dass sein Bekannter beklaut wurde. Klingt übel – aber war’s nicht. Gestohlen wurde ein defekter Fernseher, den er – mit der ehrlichen Absicht, ihn leichter transportieren und sachgemäß entsorgen zu können – in den Karton seines neuen Fernsehers gepackt und neben sein Auto gestellt hatte. In dieser kriminellen Situation liegt…

  • Eisbrecher Methoden

    Viele Sitzungen starten mit Reden.Ich glaube mehr an Bewegung. Eisbrecher sind für mich kein Aufwärmprogramm und kein „Jetzt-lacht-mal-alle“.Sie sind eine bewusste Entscheidung gegen Kontrolle und für Begegnung. Die Methoden in diesem Carousel funktionieren nicht, weil sie clever sind, sondern weil sie etwas zulassen:• echte Nähe• Irritation• Stille• Lachen• manchmal auch Unordnung Wer solche Räume öffnet,…

  • Wenn nicht die Mitarbeitenden „schwierig“ sind

    Ein nerdiger Erfahrungsbericht über schwierige Charaktere, falsche Gegenspieler – und die Chefetage als unerwartete Problemquelle Einleitung: Das Märchen vom „schwierigen Mitarbeiter“ In fast jeder Führungsausbildung bekommt man sie serviert: die Typologie „schwieriger Mitarbeitender“. Da ist der Besserwisser, der alles kommentiert. Der Nein-Sager, der jedes Projekt blockiert. Die Mimose, die jede Rückmeldung als Angriff empfindet. Und…